Der reale Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe ist im Juli 2026 gegenüber dem Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 1,5 Prozent gestiegen. Gegenüber Juli 2025 lag er 10,9 Prozent höher.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erreichte der Auftragsbestand damit erneut ein Allzeithoch. Ausschlaggebend war vor allem der sonstige Fahrzeugbau, zu dem unter anderem Flugzeuge, Schiffe, Züge und Militärfahrzeuge zählen. Ohne diesen Bereich läge der Auftragsbestand deutlich unter seinem Höchststand.
Die Reichweite der offenen Aufträge stieg erstmals seit Beginn der Zeitreihe 2015 auf 9,0 Monate. Im Maschinenbau nahm der Auftragsbestand zu, während er in der Automobilindustrie zurückging.

