Der Überblick/Technologie

Bitkom erwartet bis 2035 bis zu 70 Milliarden kWh für Rechenzentren

Schon 2030 könnte der Stromverbrauch deutscher Rechenzentren und kleinerer IT-Anlagen bei 35 bis 38 Milliarden kWh liegen. KI und Hochleistungsrechnen könnten 2035 mehr als die Hälfte der Rechenzentrumskapazität ausmachen.

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Detaillierte Ansicht von Glasfaserkabeln, die in einem Rechenzentrum an ein Patchpanel angeschlossen sind.

Verbrauch und Rechenkapazität wachsen

Der Stromverbrauch deutscher Rechenzentren und kleinerer IT-Anlagen könnte laut einer Bitkom-Studie von rund 23 Milliarden kWh im Jahr 2026 auf 56 bis 70 Milliarden kWh im Jahr 2035 steigen. Für 2030 nennt die Studie 35 bis 38 Milliarden kWh.

Zugleich könnte der Anteil von KI und Hochleistungsrechnen an der Rechenzentrumskapazität von 20 Prozent im Jahr 2026 auf 55 Prozent 2035 wachsen.

Netzkapazität rückt in den Fokus

In Brandenburg sind nach einem Bericht der Berliner Zeitung Rechenzentrumskapazitäten mit gut 1.300 MW im Bau. In Lübbenau entsteht ein KI-Rechenzentrum mit rund 200 MW geplanter Anschlussleistung. Rund 80 Prozent der von Borderstep befragten Betreiber und Branchenexperten nannten begrenzte Stromnetzkapazitäten als größte Herausforderung.

Investitionen steigen ebenfalls

Bitkom erwartet für 2026 einen Anstieg der Investitionen in deutsche Rechenzentren um 57 Prozent auf 23,5 Milliarden Euro.

QuelleBerliner Zeitung ↗Veröffentlicht am 2026-11-03
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