Der Überblick/Technologie

DLR überführt Weltraumrobotik mit Ausgründung in ein marktorientiertes Produkt

Kraftsensoren in den Robotergelenken erfassen Kontakte und helfen, Bewegungen anzupassen. Das DLR nennt Wartung und Service von Satelliten als mögliche Einsatzfelder.

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Detaillierte Ansicht eines modernen industriellen Roboterarms in Aktion.

Wenn der Roboter Kontakt spürt

Das DLR-System besitzt Kraftsensoren in jedem Gelenk. Sie erfassen Kontakte, sodass der Roboter seine Bewegungen anpassen kann. Solche Fähigkeiten sind für Arbeiten relevant, bei denen ein Roboter mit einem Objekt in Kontakt kommt; das DLR nennt Wartung und Service von Satelliten im Weltraum als mögliche Einsatzfelder.

Ein System aus Bausteinen

Das DLR-Team entwickelte ein modulares, kraftgeregeltes Weltraumrobotersystem: Es besteht aus kombinierbaren Bausteinen und bezieht erfasste Kräfte in die Bewegungssteuerung ein.

Entwickelt wurde die Robotik am Institut für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Das DLR überführte die Technologie gemeinsam mit der DLR-Ausgründung KINETIK Space GmbH in ein marktorientiertes Produkt.

Forschung und Produktorientierung

Die Innovation baut laut DLR auf mehr als 30 Jahren Forschung auf. Ein Team des Instituts erhielt den Manfred-Fuchs-Preis 2026.

QuelleDeutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ↗Veröffentlicht am 2026-10-29
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