Der Überblick/Technologie

Jedes sechste Unternehmen meldet KI-bezogene Cybervorfälle

Eine gemeinsame Untersuchung von BSI und TÜV-Verband erfasst mehr als 500 Unternehmen in Deutschland. Nur wenige haben laut Studienmitteilung Schutzmaßnahmen und Prozesse für solche Angriffe etabliert.

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Holzklötze bilden das Wort „Cyber ​​Security“ auf einem hölzernen Gitterhintergrund.

Was die Untersuchung erfasst

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der TÜV-Verband haben eine gemeinsame Untersuchung zu Künstlicher Intelligenz und Cybersicherheit in Unternehmen veröffentlicht. Befragt wurden mehr als 500 Unternehmen in Deutschland mit mindestens 20 Mitarbeitenden. Jedes sechste berichtete von einem Vorfall im Zusammenhang mit KI.

Laut Studienmitteilung haben nur wenige Unternehmen Schutzmaßnahmen und Prozesse für KI-bezogene Cyberangriffe etabliert.

Was unter KI-bezogenen Angriffen fallen kann

Der Ausdruck bezeichnet nicht zwingend einen einzelnen Angriffstyp. KI kann von Angreifern als Hilfsmittel eingesetzt werden, etwa um Nachrichten überzeugender zu formulieren. Umgekehrt können Angriffe auch auf KI-Systeme oder die Daten zielen, mit denen sie arbeiten. Die technischen Ansatzpunkte unterscheiden sich, und entsprechend können auch die nötigen Schutzmaßnahmen variieren.

Warum neben Technik auch Abläufe zählen

Cybersicherheit besteht grundsätzlich nicht nur aus technischen Werkzeugen. Unternehmen brauchen auch klare Zuständigkeiten und eingeübte Abläufe: Wer bewertet einen verdächtigen Vorgang? Wie melden Mitarbeitende ihn? Und wie wird eine Reaktion koordiniert? Technische Vorkehrungen können Angriffe erschweren oder ihre Folgen begrenzen; organisatorische Abläufe legen fest, wie ein Unternehmen einen Vorfall erkennt, intern weitergibt und bearbeitet. Solche Prozesse ersetzen technische Schutzmaßnahmen nicht, helfen aber dabei, auf erkannte Vorfälle geordnet zu reagieren.

QuelleBSI ↗Veröffentlicht am 2026-10-07
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