Der Überblick/Technologie

12 Prozent der Unternehmen arbeiten vollständig papierlos

2022 waren es noch 8 Prozent. Zugleich nennen 68 Prozent Investitionen und 63 Prozent fehlende Zeit als Hürden der Digitalisierung.

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Bürotisch-Setup mit einer Kaffeetasse, einem Glas Wasser, einem Tablet, einem Stift und einer Tastatur.

Papierloses Arbeiten nimmt langsam zu

Der Anteil der Unternehmen, die vollständig papierlos arbeiten, ist gestiegen: In einer repräsentativen Bitkom-Umfrage unter 505 Unternehmen in Deutschland mit mindestens 20 Beschäftigten gaben 12 Prozent diesen Status an. 2022 waren es 8 Prozent. Vollständig papierlose Abläufe bleiben damit bei den befragten Unternehmen die Ausnahme.

Papierlos zu arbeiten bedeutet mehr, als Dokumente digital zu speichern. Auch die Schritte, in denen Informationen erfasst, weitergegeben und bearbeitet werden, müssen digital ablaufen. Bleiben einzelne Arbeitsschritte papiergebunden, ist der Gesamtprozess nicht vollständig papierlos.

Investitionen und Zeit als Hürden

68 Prozent der Befragten nennen einen zu hohen Investitionsbedarf als Hürde für die Digitalisierung. 63 Prozent geben an, dass ihnen dafür die Zeit fehlt. Neben Investitionsbedarf nennen viele Unternehmen somit auch fehlende Zeit als Hindernis.

Gleichzeitig nennen 92 Prozent Ressourceneinsparung als Motiv für die Digitalisierung, 84 Prozent verweisen auf Kostenersparnis. Die Werte beschreiben genannte Beweggründe und Hürden. Sie zeigen nicht, ob die Unternehmen bereits konkrete Einsparungen erzielt haben.

Digitalisierung zwischen Aufwand und Nutzen

Die Umfrage stellt die erwarteten Vorteile den praktischen Hürden gegenüber: Ressourceneinsparung und geringere Kosten sind häufig genannte Motive, während Investitionsbedarf und Zeitmangel die Umsetzung erschweren können. Bei papierlosen Verwaltungsabläufen geht es dabei nicht nur um die Anschaffung digitaler Werkzeuge. Auch Arbeitsabläufe müssen so organisiert sein, dass Informationen ohne Papier weiterverarbeitet werden können.

Der Anstieg von 8 auf 12 Prozent zeigt eine Veränderung gegenüber 2022, aber keinen flächendeckenden Übergang zu vollständig papierlosen Abläufen. Die Befragung bezieht sich auf Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten.

QuelleBitkom ↗Veröffentlicht am 2026-10-24
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