Der Überblick/Technologie

EU konsultiert zu Werbedatenbanken großer Plattformen

Technische Leitlinien sollen Anzeigeninformationen öffentlich und leichter zugänglich machen. Die Kommission nennt unter anderem Betrug und Desinformation als Risiken, die sich damit besser erkennen lassen sollen.

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Nahaufnahme eines Smartphones, das beliebte Social-Media-Apps bei schwachem Licht anzeigt.

Technische Leitlinien stehen zur Diskussion

Die Europäische Kommission hat am 4. November 2026 eine Konsultation zu technischen Leitlinien für Werberepositorien gestartet. Sie richtet sich auf die Werbedatenbanken sehr großer Online-Plattformen und Suchmaschinen im Rahmen des (DSA).

Die Leitlinien sollen diese Repositorien wirksamer machen und dafür sorgen, dass Informationen über Anzeigen öffentlich und leicht zugänglich sind. Rückmeldungen zu den technischen Vorgaben können bis zum 2. Dezember 2026 eingereicht werden.

Welche Risiken die Datenbanken sichtbar machen sollen

Die Kommission führt mehrere Risiken an, die sich mithilfe der Werberepositorien besser erkennen lassen sollen: Betrug, Desinformationskampagnen und irreführende Geschäftspraktiken. Auch Werbung für illegale Produkte oder Dienstleistungen zählt dazu.

Die Datenbanken sollen Forschenden, Medien und Behörden Informationen über Anzeigen bereitstellen. Damit können diese Gruppen Werbeinhalte im Zusammenhang mit den genannten Risiken untersuchen. Der öffentliche und einfache Zugang zu den Informationen ist dabei ein zentraler Bestandteil der Leitlinien.

Rückmeldungen bis zum 2. Dezember

Die Konsultation gibt Interessierten Gelegenheit, Stellungnahmen zu den technischen Leitlinien einzureichen. Die Kommission hat den 2. Dezember 2026 als Frist gesetzt. Im Mittelpunkt stehen damit die Anforderungen an Werberepositorien großer Plattformen und Suchmaschinen sowie die Zugänglichkeit der darin enthaltenen Anzeigeninformationen.

QuelleEuropäische Kommission ↗Veröffentlicht am 2026-11-04
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